Archäologische Denkmäler
und Lokalitäten:
Die ersten archäologische Ausgrabungen in der Umgebung
von Bernolákovo stammen aus der früheren Steinzeit.
In der Grabstätte aus der Bronzezeit haben sich
wertvolle Artefakten gefunden – die bronze Nadel,
Hacke, Perlenkette aus Knochen und andere. Mehr
Befunden stammt aus dem 8. Jhdt. – an der Dune Šakoò
eine slawisch – awarische Grabstätte – eigenartig
sind die Reste des Skeletts von einem Reiter mit
Pferd und Ausrüstung.
Theater und Schauspiele:
Die Theatervorstellungen finden im Kulturhaus statt.
Im J. 1992 war die Gebäude rekonstruiert, damit
sie als Mehrzweckgebäude mehr Raum für reiches kulturelles
Leben der Gemeinde zur verfügen stellen kann.
Kino:
Filme werden zwei mal pro Woche gespielt, auch im
Kulturhaus.
Konzertsäle:
Die Konzerte und Vorstellungen finden im Kulturhaus
statt.
Kirchen und Sakraldenkmäler:
Die älteste Kulturdenkmal der Gemeinde ist die barocke,
ursp. gotische, man setzt voraus das sie vielleicht
romanisch war, römisch-katholische St. Stephan Kirche
(14. Jhdt.). Wertvoll ist der goldene Becher aus
dem 18. Jhdt. In der nordöstlichen Ecke des Parks
beim Chateau steht eine barocke St. Anna Kapelle
mit reichen Barockinventar, hat dem Statut eines
Kulturdenkmal und heute dient sie für die Kirchenzeremonie.
Marienstatuengruppe wurde im barock-klassizistischen
Stil gebaut. Im Pfarrgarten befindet sich die ursprüngliche
romanische Taufkirche aus der Ortskirche.
Friedhöfe:
In der Gemeinde ist ein römisch-katholischer und
evangelischer Friedhof. Eine Rarität ist der ursprüngliche
Friedhof für Hunde, aus dem haben sich Zwei Grabsteine
erhalten.
Burgen und Burgruinen:
Von dem 13. Jhdt. stand auf dem Hügel Várdomb eine
Burg Èeklís (Bernolákovo wurde ehemals Èeklís genannt).
In dem 16. Jhdt. bekam diese Burg den Namen Lilienburg.
Die Burg und die Gemeinde haben die Aufständischen
von František Rákoczy in dem 18. Jhdt. verwüstet.
Plastiken und Kreuze bei Verkehrswegen:
Schandpfahl – Pranger (17. Jhdt.), der in der Nähe
von der Kirche steht, hat das Statut eines Kulturdenkmals.
Objekte der Volksarchitektur, Volkshäuser:
Dreiflügeliges barock Chateau der Familie Esterházy
aus Anfang des 18. Jhdt. gehört zu den schönsten
Barockbauten in der Slowakei. Es wurde gebaut von
Jozef Esterházy, von dem Geld aus der Keiserprämie
für die Hilfe der Habsburg Familie in den Kriegen
gegen Türken. Das Chateau hat sich bis heute sein
eigenes Aussehen, die ihm der Architekt Fellner
gegeben hat, erhalten. Hat drei Einstockflügel,
in der Mitte befindet sich eine Ovale und an den
Seiten viereckige Türme und ein Repräsentationssaal.
Heute hat diese Gebäude in Vermietung die Firma
Huma 90.
Bürgerhäuser:
Neue luxuriöse Villen, überwiegend sind es Bürger
aus Bratislava.
Denkmäler der Technik:
Auf dem Hügel Várdomb, wo war der Burg Èeklís, steht
ein unfunktioneller Wasserturm, gebaut im Stil der
mittelalterlichen Burgbastion. Kaiserin Maria Teresia
ließ in Èeklís eine Manufaktur bauen – erste Kattunfabrik
für Produktion von Tuch und Baumwollematerialien.
Aus dieser Zeit stammen die Namen im Ort wie z.B.
Herrenwiesen, wo die Leinen gebleicht wurde, Fabrikbrücke,
oder Bach Eiswasser, der als Wasserreservoir benutzt
wurde.
Andere Gebietsattraktionen die unter das
Kulturgebiet zusammenfallen:
Anton Bernolák kam in die Gemeinde nach dem Studium
in Wien und Bratislava als junger Priester, der
schon wissenschaftlich arbeitete. Schon während
dem Aufenthalt in Èeklís beendete er und gab heraus
sein bedeutendstes linguistisches Werk Slowakische
Grammatik. In der Gemeinde sind tätig: Kindestanzverein
„Niagara“, Musikgruppe „A je to?“ und Gruppe „Skan“.
Gedenktafel und Gedenkstätten:
Ein Kulturdenkmal ist das Denkmal von A. Bernoláka
aus dem J. 1937 vor der römisch-katholischen Pfarre,
wo der bedeutende Literaturforscher in den J. 1787
– 1791 als Pfarrer und Dekan tätig war. Autor dieses
Denkmals ist Frico Motoška.
Parks, Gärten und andere historische Grüne:
Bei dem Chateau erstreckt sich ein französischer
Park mit Plastiken (¼. Godeho) und Fontäne. Heute
befindet sich in dem Park ein Golfplatz.
Blasmusik:
Die Blasmusikkapelle Melódia führt Herr Arpád Nagy.
Musikanten im Gemeinde und in der Umgebung:
In der Gemeinde wohnt der akademische Bildhauer
Juraj Èutek und Keramiker, das Ehepaar J. und J.
Viglašovci.
Volkskunst – Volkskunstfertigung:
In der Gemeinde ist eine 200-Jahre alte Tradition
des Schmiedehandwerks.
Gelage, Feste:
Feste werden immer an dem Feiertag der Hl. Anna
veranstaltet.